Kopf / Nacken / Kiefer

Arthrose
Halbseitenschmerz oder Halbenseitensymptomatik
Kiefergelenksbeschwerden oder craniomandibulare Dysfunktion (CMD)
Myofasziales Schmerzsyndrom
Nackenschmerzen
Ohrgeräusche (Tinnitus)
Skoliotische Fehlhaltung und Skoliose
Arthrose
Arthrose ist der Verschleiß der Knorpelschicht eines Gelenks. In einem schleichenden Prozess führt die Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einer weniger guten Belastbarkeit des Gelenks. Mit der Zeit werden auch Knochen, Bänder, Gelenkkapsel und Muskeln beeinträchtigt. Anfangs haben viele Patienten Schmerzen bei stoßartigen Bewegungen wie Joggen oder bergab Gehen. Später tritt der Schmerz auch in Ruhe und in der Nacht auf. Erste Anzeichen für eine Arthrose können auch Anlaufschmerzen beim Ausführen einer Bewegung, Spannungsgefühle und Steifheit in den Gelenken sein. Bei der Arthrose wechseln sich schmerzintensive und weniger intensive Phasen ab.
Besonders anfällig für Arthrose sind häufig benutzte Gelenke wie Wirbelsäule, Daumen-, Hand-, Fuß-, Hüft- und Kniegelenke. Außer der Beanspruchung sind auch ein fortgeschrittenes Alter und Übergewicht Faktoren, die eine Arthrose begünstigen. Doch auch Verletzungen, erbliche Anlagen, Stoffwechselerkrankungen, Fehlhaltungen, Medikamentennebenwirkungen oder rheumatische Erkrankungen können Ursachen für eine Arthrose sein. Genauso wie jahre- oder jahrzehntelange Störungen im muskulären Zusammenspiel und die dadurch bedingte Fehlstatik im Gelenk.
Da Arthrose nicht heilbar ist, ist es die Aufgabe des Therapeuten, die Beschwerden zu lindern und den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen.
Wie bei vielen anderen Schmerzsymptomatiken ist auch hierbei ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Arzt und der funktionellen Physiotherapie in der Kombination mit einer Ernährungsumstellung sehr empfehlenswert.
Wir helfen Ihnen gerne und stellen für Sie die passenden Therapien zusammen.
Halbseitenschmerz / Halbseitensymptomatik
Klagen Patienten über Schmerzen oder ein eingeschränktes Körper- und Bewegungsgefühl in nur einer Körperhälfte, spricht man vom Halbseitenschmerz beziehungsweise der Halbseitensymptomatik. Manche Menschen fühlen sich dabei einfach schief, andere beschreiben es als Kraftlosigkeit auf einer Seite, wieder andere leiden zusätzlich unter Schwindel oder Übelkeit. Erkrankungen mit neurologischen Ursachen sollten vor der physiotherapeutischen Behandlung ausgeschlossen werden.
Für weitere Informationen sowie Behandlungsmöglichkeiten sprechen Sie uns gerne an.
Kiefergelenksbeschwerden oder craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
Wenn der Kiefer „knackt“, beim Sprechen oder Kauen schmerzt, können das Anzeichen für eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein. Dabei handelt es sich um eine Störung des Kausystems beziehungsweise des Kiefergelenks. Kiefergelenks- oder auch Zahnschmerzen können nicht selten auch Rückenschmerzen verursachen oder umgekehrt. Aber auch Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus) muskuläre Verspannungen im Nacken-, Schulterbereich oder im Rücken, eine Fehlstellung der Halswirbelsäule, Kau- und Schluckbeschwerden oder ein Beckenschiefstand können die Folgen einer Kiefergelenksstörung sein.
Wenn Sie Ihren Kiefer nur noch eingeschränkt öffnen können, wenn es dabei „knackt“ oder reibt, Sie ausstrahlende Schmerzen im Gesicht, Kopf, Schulter, Nacken oder Rücken spüren, Sie den Kopf nur eingeschränkt drehen können oder das Gefühl haben, Ihre Zähne passen nicht mehr richtig aufeinander, kann das auf eine CMD hindeuten.
Da Kiefergelenk und Schlussbissstellung den Kopf mit steuern, sind sie auch mitverantwortlich für die Körperhaltung – von Kopf bis Fuß. Außerdem versorgt der Trigeminusnerv, einer der menschlichen Hirnnerven, Ober- und Unterkiefer. Er ist der einzige Hirnnerv, der mit allen anderen, mit den Nackenmuskeln und so auch mit dem Schultergürtel verbunden ist. Deswegen kann eine Störung des Kauapparats beispielsweise auch Rückenschmerzen und mehr auslösen.
Bei der CMD arbeiten wegen der ganzheitlichen Auswirkung auf den Körper Kieferorthopäden, Zahnärzte, Orthopäden, Physiotherapeuten und andere eng zusammen.
Für weitere Informationen sowie Behandlungsmöglichkeiten sprechen Sie uns gerne an.
Myofasziales Schmerzsyndrom / Triggerpunkttherapie
Muskelschmerzen und -verspannungen beziehungsweise schmerzhafte Stellen in der Muskulatur können Anzeichen für ein myofasziales Schmerzsyndrom sein. Ursache hierfür sind Triggerpunkte – das sind überempfindliche Herde im Muskel -, die durch eine chronische Überlastung entstehen. Diese druckempfindlichen Knoten oder verhärteten Muskelfasern oder -bündel sind anhand manueller Therapie für einen Therapeuten tastbar. Stress, kleinste Schäden, Muskelschwäche und vieles mehr können Auslöser solcher Triggerpunkte sein. Mithilfe verschiedener Therapien werden diese Triggerpunkte direkt behandelt.
Für weitere Informationen sowie Behandlungsmöglichkeiten sprechen Sie uns gerne an.
Nackenschmerzen
Die sehr häufig zu findenden Nackenschmerzen gehen oft mit Bewegungseinschränkungen einher oder die verspannten Nackenmuskeln können Auslöser für ausstrahlende Schmerzen in Schulter- und Rückenregion oder in den Kopf, dauerhafte Kopfschmerzen, Ohrgeräusche oder sogar Schmerzen bis in Arme und Hände sein. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Muskuläre Instabilität, Stress, falsche Ernährung, Kiefergelenksstörungen und mehr können dafür verantwortlich sein.
Für weitere Informationen sowie Behandlungsmöglichkeiten sprechen Sie uns gerne an.
Ohrgeräusche (Tinnitus)
Viele Menschen klagen über ein Sausen, Pfeifen, Zischen, Rauschen, Brummen oder Knacken in den Ohren. Es kann auch ein Drehschwindel oder sogar eine Hörminderung vorkommen. Die Symptome können durch Lärm, Stress, eine Fehlstatik der Halswirbelsäule oder eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ausgelöst werden.
Auf jeden Fall müssen Ohrgeräusche erst einmal durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt abgeklärt werden. Kommt er zu keinem organischen Ergebnis, sollte die Halswirbelsäule beziehungsweise das Kiefergelenk näher betrachtet werden. Häufig ist eine reine Infusionstherapie alleine nicht ausreichend.
Für weitere Informationen sowie Behandlungsmöglichkeiten sprechen Sie uns gerne an.